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Rezension durch FantasyGuide.de

Von Andrea Ehlers:

Inhaltsangabe:
Das Mädchen Cvon wächst auf in einem chaotischen Bürgerkrieg. Sie muss mit ansehen, wie ihre Mutter geschändet und ermordet wird. Mit 12 Jahren wird sie selber Opfer einer Vergewaltigung, doch sie kann sich auf fürchterliche Weise an ihrem Peiniger rächen. Durch Zufall – oder Bestimmung ? – kommt sie zum dem, wie sich später herausstellt, Schwert des Chambarok, ein Schwert das von Orks geschaffen wurde und wie für sie gemacht scheint. Mit diesem Schwert verbindet sie von da eine Freundschaft, es wird ihr Beschützer, durch den sie zur „Kriegerin“ wird.
Die eigentliche Geschichte fängt an, als sie mit 19 – sich ihren Unterhalt als Rausschmeißerin / Türsteherin verdienend – die etwas unfreiwillige Bekanntschaft der drei Orks Loric, Duice und Naginar macht, die auf der Suche nach genau ihrem Schwert sind und sie als die Wächterin ihrer Blutlinie bezeichnen. Cvon wehrt sich zunächst gegen die drei, doch als ihre einzige Freundin Mynora ebenfalls bestialisch missbraucht und umgebracht wird, steht Loric ihr bei ihrer Rache an den Mördern zur Seite und sie fängt langsam an, so etwas wie Vertrauen zu ihm aufzubauen.

Cvons Ruf als unerbittliche Kriegerin führt dazu, dass der Etherna (eine Erklärung befindet sich hinten im Buch) Hsul sie zu sich rufen lässt, um für ihn in den herrschenden Bürgerkrieg zu ziehen. Die Orks, die sich ihrer Wächterin angeschlossen haben, sowie Hroki, die Tochter des Hsul begleiten Cvon auf dieser gefährlichen Reise.
Sie müssen gegen Halbdämonen und Elfen antreten und kommen nur mit Mühe mit dem Leben davon, Cvon, die durch eine Niederlage gegen die Halbdämonin Thia L’or dem Tode näher ist als dem Leben, wird in einem Tempel geheilt, um in den nächsten, noch aussichtsloseren Kampf ziehen zu können...

Fazit:
...und leider endet die Story hier. Doch da am Ende „Fortsetzung folgt“ steht, habe ich das Buch dann doch beruhigt beiseite gelegt, um jetzt gespannt auf den nächsten Teil zu warten.

Cvon ist eines dieser Bücher, die man am Liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte, bis sie zu Ende sind. Guido Krains Heldin ist einem sofort sympathisch auf ihre eigene Art. Während des Lesens kommt immer wieder eine Art Rückschau, die den Werdegang Cvons nachvollziehbar macht.
Krain hat eine eigene Welt mit ganz eigenen Bewohnern geschaffen, die klar erklärt und nachzuvollziehen sind und sich auf herrliche Weise von den herrschenden Fantasynormen distanzieren. Wer Guido Krains erstes Buch „Elfenmond“ gelesen hat und es mochte, wird auch Cvon nicht aus der Hand legen, bevor er auf Seite 196 angekommen ist.